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Tipps für Eltern


Wichtig ist, dass die Legasthenie frühzeitig festgestellt wird und somit als Ursache für die Probleme in der Schule erkannt wird.
Bei geklärter "Schuldfrage" wird die Ursache nicht mehr in der mangelnden Erziehung, oder mangelnden Kompetenz im Elternhaus gesucht.

Die psychische Entlastung des Kindes ist wichtig, da Spannungen im Umfeld des Kindes z.B. Schlechte Leistungen, Hänseleien meist noch weitere negative Folgen - auch im gesundheitlichen Bereich - nach sich ziehen können.
Der Rückhalt der Familie ist in diesem Zusammenhang enorm wichtig. Trotz schlechter Leistungen von der Familie anerkannt zu werden, kann dem Kind den Druck nehmen.

Druck, Frustration und schlechtes Gewissen gefährden eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kind, Eltern und Therapeuten.
Lassen Sie sich von niemandem einreden, eine Legasthenie würde sich mit der Zeit auswachsen oder würde irgendwann von selbst verschwinden.
Kurzfristige Erfolgsversprechungen sollten nicht in Aussicht gestellt werden. Bereiten Sie ihr Kind auf langfristige Veränderungen vor, die durch Mühe und Durchhaltevermögen erreichbar sind.
Ihr Kind braucht Mut und Zuversicht.
Quälen Sie es nicht mit andauernden sinnlosen Übungen.
Nachhilfeunterricht bleibt bei Legasthenikern ohne Wirkung.

Setzen Sie Prioritäten !
Die Förderung der Lesekompetenz ist für den Wissenserwerb in anderen Fächern erst einmal wichtiger.
Lassen Sie Ihr Kind auf dem Computer schreiben. Computer haben heutzutage Rechtschreibprogramme, die falsch geschriebenen Wörter werden angezeigt und sogar verbessert.
Der PC bietet hohen Aufforderungscharakter.
Auch die Schrift ist immer perfekt. Das Kind wird automatisch belohnt, was bei handschriftlichen Texten oft nicht der Fall ist.
Achten Sie auf stressfreie spielerische Situationen.
Üben Sie nicht nur mit Ihrem Kind, beschäftigen Sie sich mit Ihrem Kind auch außerhalb der Lern- und Leistungssituation.

Haben Sie Verständnis für Ihr Kind. Machen Sie ihm keine Vorwürfe und schimpfen Sie nicht über schlechte Leistungen.
Vermeiden Sie Vergleiche mit Geschwistern oder herabsetzende Bemerkungen.

Lob, Lob, Lob!!!
Loben Sie Erfolge, machen Sie Mut bei Misserfolg. Fördern Sie die Lernmotivation Ihres Kindes und würdigen Sie den Fleiß und die Mühe, auch wenn sie nicht zum Erfolg führen. Es ist wichtig Ihr Kind für jede Anstrengung und für jede noch so kleine Leistung zu loben.
Selbstvertrauen wecken. Welche Stärken hat Ihr Kind?
Überforderung frustriert und schadet der Lernmotivation.
Haben Sie Geduld !
Sie und Ihr Kind haben Anspruch auf Förderung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz.
In vielen Fällen haben Legastheniker Anspruch auf finanzielle Eingliederungshilfe (Erstattung der Kosten für eine außerschulische Therapie).
Jugendhilfebehörden bzw. Jugendämter versuchen Antragsteller meist abzuschrecken - bleiben Sie hartnäckig.

Haben Sie Fragen? Sie können sich gerne an uns wenden.


 

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